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Der Taunus Run VI startete mit gut 2 Monaten Verspätung wegen der Corona-Beschränkungen - dann aber mit Wucht! Insgesamt 18 Lastwagen, 270 Kilometer Streckenlänge, durch 3 Bundesländer, 4 Mittelgebirge überwunden, entlang von 4 Flüssen - das sind die Fakten eines Taunus Run Specials, das es in sich hatte. Also genau die richtige Herausforderung für unseren 38 Special!

 

 

Schon die Anreise zum offiziellen Startpunkt war ein Run für sich. Treffpunkt war am 20. Juni 2020 auf dem Gelände der Firma Hack Autokrane in Windhagen, nahe der Abfahrt Bad Honnef/Linz an der Autobahn A3 (Frankfurt-Köln). Udo Hack und sein Team hatten für ein Frühstück nach Trucker-Art gesorgt. Das riesige Gelände konnte von den Teilnehmern besichtigt werden, die zahlreichen Schätze in den Hallen zauberten dem einen oder anderen ein Lächeln ins Gesicht. Um 10.00 Uhr erfolgte der Start zum Taunus Run, insgesamt setzten sich hier 13 Fahrzeuge in Bewegung, Udo Hack steuerte alleine zwei Lastwagen bei. 

 

Die Route führte hinunter ins malerische Wiedtal Richtung Rhein. Die ursprünglich geplante Rheinquerung mittels Fähre bei Bad Hönningen fiel dem großen Starterfeld zum Opfer. Stattdessen ging es rechtsrheinisch nach Neuwied. Dort wurde die linke Rheinseite über die große Brücke im Zuge der B256 erreicht. Über die B9 führte die Strecke Richtung Brohltal. Eine erste Rast wurde am Rheinufer eingelegt. Hier stießen zwei weitere Teilnehmer mit ihren IVECO Boliden zum Feld. Weiter ging es durch das Brohltal Richtung Nürburgring. Unterwegs gesellten sich 3 Magirus Deutz Lastwagen dazu, damit war diese Marke der stärkste Vertreter beim Run.

 

Standesgemäß wurde die Mittagspause bei einem bekannten Magisur-Sammler in Jammelshofen, Hans-Günter Diederich, eingelegt. Auf dem Parkplatz der dortigen Ski-Arena sammelte sich der Korso. Die hungrigen Fahrer und Begleiter zogen dann zu Fuß weiter zur Magirus-Halle, um sich zu stärken und an den dort ausgestellten Schätzen aus Ulm zu ergötzen. Nach der Mittagspause ging es weiter zum Nürburgring, wo an diesem Wochenende die erste Veranstaltung seit langem stattfand, ein Rennen der RCN-Rennserie. Wir umrundeten die Strecke einmal und fuhren durch Nürburg wieder zur Döttinger Höhe. Ein kleiner Abstecher durch das Gewerbegebiet zum Abschied, dann setzte sich das bunte Feld Richtung Mayen und die Mosel in Bewegung.

 

Auch dieser Run wurde wieder durch den Foto-Profi Renê Michaelis begleitet, der die besten Fotopositionen ausnutzte und eine herrliche Bilderstrecke kreierte.

 

Über Polch führte die Route hinunter ins Moseltal, der Fluss wurde bei Kobern-Gondorf überquert und der Tross fuhr Moselabwärts nach Koblenz. Die Innenstadt von Koblenz war eine besondere Herausforderung für den langen Konvoi, aber alle erreichten über die Pfaffendorfer Brücke mit herrlichem Blick auf Ehrenbreitstein wieder das rechte Rheinufer. Über Lahnstein ging es weiter die Lahn hinauf und schließlich durchs malerische Gelbachtal auf die Höhe oberhalb des Limburger Beckens. Auf einen letzten Halt in Limburg folgte die Schlußetappe zum Gelände von Red Rebel Trucking, wiederum entlang der Lahn. Dort ging der lange und anstrengende Tag mit italienischen Köstlichkeiten in gemütlicher Runde zu Ende!

 

Ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten. Wir von Red Rebel Trucking sind stolz darauf, dass wir hierbei eine tragende Rolle spielen konnten. Wir haben viele neue Kontakte geknüpft und freuen uns schon auf TR VII!